Stationärkran OBX V Breitsamer

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Stationärkran OBX V Breitsamer

Stationärkran OBX V

Weniger Kosten, weniger Lärm, weniger Aufwand - Breitsamer kauft Recyclingkran von Baljer & Zembrod

Mehr Platz, staubfrei, komfortabler, ruhiger und nicht zuletzt klimatisiert:
der Kabinen-Arbeitsplatz der Kranfahrer bei dem Entsorgungsfachbetrieb Breitsamer hat sich seit ein paar Monaten deutlich verbessert. Der Grund hierfür ist der neue Stationärkran, den sich das Münchner Familienunternehmen vor kurzem angeschafft hat: der OBX V von Baljer & Zembrod. „Die Fahrer fühlen sich alle deutlich wohler in der neuen Kabine“, sagt die Anlagenleitung. „Das neue Gerät ist definitiv eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger – wir sind damit sehr zufrieden.“

Neben den Optimierungen in der Kabine überzeugt der Kran von Baljer & Zembrod mit weiteren Vorteilen gegenüber vielen anderen Umschlagbaggern. Für die beiden Breitsamer-Geschäftsführer Johann und Thomas Breitsamer waren die gewichtigsten Argumente der Verbrauch und die Betriebskosten. Rund 3.000 Liter Diesel pro Monat verbrauchte die Vorgängeranlage – eine mobile Dieselmaschine. „Bei einem Literpreis von 1,20 Euro waren wir da bei 3.600 Euro nur für den Antrieb“, rechnet Thomas Breitsamer vor. „Dazu kamen jährliche Wartungskosten von etwa 7.000 Euro.“

Der neue Stationärkran wird dagegen mit Strom betrieben, die Anschlussleistung liegt bei nur 55 kW. „Das ist schon außergewöhnlich niedrig“, sagt Thomas Breitsamer. „Die meisten etwa gleichwertigen Umschlagsbagger haben eine Anschlussleistung von 100 kW.“ Der dadurch geringere Verbrauch führt bei Stromkosten von rund 20 Cent pro kWh dazu, dass sich Breitsamer zwei Drittel der Antriebskosten spart – das sind jährlich etwa 29.000 Euro. Auch die Wartungskosten wurden deutlich reduziert: Statt der bisher 7.000 Euro sind nun jährlich etwa nur noch 4.000 Euro fällig.

Der niedrige Energieverbrauch ist durch die neue Technik mit weniger Antriebsbedarf erreichbar, da der Kran fest installiert ist. Da der OBX V im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht ständig betankt und damit zur Tankstelle bewegt werden muss, konnte er fest am Boden verankert werden. Meist werden die Krane von Baljer Zembrod mit einer Fundamentkonsole im Boden eingegossen oder mit einem Kransockel „semi-mobil“ ausgeliefert, der keine Verankerung im Boden benötigt.
Bei Breitsamer war aber beides nicht möglich, da die Maschinen sonst schon auf Grundwasser gestoßen wären bzw. der Kran beim Sockel „semi-mobil“ zu hoch gebaut hätte. Also haben sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen und die Anlage auf die 50 cm starke Bodenplatte verdübelt. Um den Kran herum wurde mit meterhohen Wänden ein Korridor geschaffen, damit die Fahrer bequem an ihren Arbeitsplatz gelangen können und der Kran vom Müll geschützt ist. So kann Material bis an den Kran hin gelagert werden, was Platz spart, da der Fahrweg zum Tanken entfallen kann.

Seit Mitte Februar 2015 ist der grüne Recyclingkran auf dem Hof des Münchner Entsorgers in Betrieb. Pro Stunde bewegen die Fahrer in der komfortablen Kabine mit dem Schwenkarm rund 80 bis 90 Tonnen Material wie Baumisch-, Produktions-, Gewerbe- und Industrieabfälle und beschicken damit zwei Schredder und einen Dosierbunker mit Sacköffner. Der Schwenkarm hat dabei eine Reichweite von 14,5 Metern. „Trotz deutlich niedrigerem Antrieb kommen wir in etwa auf die gleiche Leistung wie bei dem Vorgänger“, hat Thomas Breitsamer über die Monate beobachtet. „Zusätzlich ist der neue Kran morgens sofort einsatzbereit und braucht keine Anlaufzeit.“

Eine weitere Neuerung betraf vor allem die Kranfahrer: Denn der Joystick wird elektrisch angesteuert. „Da mussten sich einige erst dran gewöhnen“, erinnert sich Thomas Breitsamer und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber mit ein wenig Umstellung haben das inzwischen alle super drauf und mehr Spaß macht es auch.“

Über Breitsamer Entsorgung Recycling GmbH:
Der Entsorgungsfachbetrieb Breitsamer wurde 1972 in München gegründet und ist bis heute in Familienhand. Der Recyclingspezialist bietet Dienstleistungen in den Bereichen Wertstoffsortierung, Baustellenmanagement, Gewerbe-, Industrie- und Privatentsorgung sowie Sonderabfall und Gefahrguttransporte an. Breitsamer beschäftigt rund 120 Mitarbeiter, verfügt über 43 Fahrzeuge und hat eine Annahme- und Aufbereitungskapazität von rund 140.000 Tonnen pro Jahr. (www.breitsamer.com)

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